Einsatz von Cookies 2020 – Worauf du achten solltest

Cookie Hinweis Banner oder Opt-IN? Wir klĂ€ren hier auf was die Unterschiede zwischen beiden Varianten sind und warum man zĂŒgig auf die Opt-IN Variante umsteigen sollte.

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17.05.2020

Auf vielen Webseiten sieht man die Cookie-Hinweise bereits. Ein kleines oder manchmal auch großes Popup welches bei dem Besuch einer Webseite aufklappt. Hier erklĂ€ren wir dir, wieso diese Cookies wichtig sind, wer so einen Cookie eigentlich einsetzten sollte und warum. Eins schon vorweg, es wird noch „nerviger“ ob fĂŒr Kunden oder auch fĂŒr Webseitenbetreiber. Da frage ich mich doch jetzt schon, wer liest sich eigentlich DatenschutzerklĂ€rungen komplett durch?

Was macht eigentlich ein Cookie?

Um es einfach zu erklĂ€ren, es werden kleine Datenmengen ĂŒber den Besucher gespeichert. Als Beispiel muss man keine Zugangsdaten mehr eingeben, da die Webseite den Besucher wiedererkennt. Oder Webseitenbetreiber speichern die ID des Besuchers um zu erkennen wie Sie auf die Webseite gekommen sind. Dies erleichtert es, Webseitenbesucher gezielt auf die eigene Webseite zu bekommen ohne viel Geld fĂŒr Werbung ausgeben zu mĂŒssen. Als bestes Beispiel nenne ich hier mal Google Analytics oder den Facebook Pixel. Wenn wir selber Werbung auf Facebook schalten, kann Facebook wiederum erkennen, dass der Besucher einen bestimmten Button oder eine bestimmte Seite besucht hat. 

Es gibt aber auch Cookies, die ungewollt gesetzt werden, ohne das der Webseitenbetreiber etwas davon hat. Das passiert bei WordPress zum Beispiel automatisch, wenn die Avatar Funktion aktiviert wurde. Dann kann bei Kommentaren ein kleines Avatar Bild erscheinen. Aber wohin die Daten genau weitergegeben werden entzieht sich der Kontrolle des Webseitenbetreibers. Diese Funktion sollte man blockieren lassen oder sogar abschalten. 

DSGVO, ePrivacy Regelung oder doch EuGH Urteil

Alles sehr verwirrend, es gibt die DSGVO dann soll irgendwann noch die ePrivacy Regelung kommen und dann gibt es seit Oktober 2019 noch ein Urteil des EuGH zu dem Thema. Aber irgendwie wird das Thema nirgends genau beschrieben was ein Webseitenbetreiber machen soll. Es gibt immer nur BruchstĂŒcke in den einzelnen Regelungen. Allerdings wurde durch das EuGH jetzt relativ deutlich, dass ein Cookie Hinweis nicht mehr reicht. Denn der Besucher soll vorher entscheiden ob Daten gespeichert oder versendet werden. Also ein sogenanntes Opt IN Verfahren. Einfach gesagt: Erst muss der Webseitenbetreiber Fragen und erst danach darf er einen Cookie setzten. 

Reicht ein Cookie Hinweis?

Aus dem neuen Urteil geht hervor, das ein Hinweis wohl nicht mehr reicht. Der Webseitenbesucher soll vorher entscheiden können was mit seinen Daten passiert. Und wir mĂŒssen ehrlich gesagt gestehen, wir finden das auch richtig so! Warum sollen Daten erstmal verschickt werden, wenn man selber noch gar nicht zugestimmt hat? Das wĂŒrde doch keinen Sinn ergeben. 

Aber was macht ein Cookie Hinweis Banner? Es ist lediglich ein Hinweis, er unterdrĂŒckt das Senden von Daten nicht. Also seit dem Urteil ist der Hinweis Banner wohl nicht mehr so sicher. 

Was ist ein Opt – IN Cookie?

Bei dem Opt – IN Verfahren wird erst nach der Erlaubnis gefragt bevor etwas geschieht. Ohne die Erlaubnis also auch, wenn der Besucher den Hinweis nur wegklickt werden keine Daten gesendet außer diese die technisch Notwendig sind. Aber auch hier gibt es wieder Unsicherheiten. Was ist technisch notwendig? Viele Webseitenbetreiber sagen das auch eine Analyse der Webseite technisch notwendig ist. Wir selbst finden das Risiko und die Auslegung zu risikofreudig. 

Wer braucht ein Opt-IN Cookie System

Einfach gesagt, jeder der Daten verschickt oder speichert, sollte ein Cookie Opt-IN System anwenden. Wir selbst nutzen lieber das Opt-IN Verfahren, als dann doch spĂ€ter eine Abmahnung zu bekommen. Am besten sollte jeder Webseitenbetreiber sich mit einem Rechtsanwalt zusammensetzten und beraten lassen. Hier kann man ĂŒbrigens von eRecht24 einiges zu dem Thema nachlesen: https://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/8451-hinweispflicht-fuer-cookies.html

Welches System wir nutzen

Wir nutzen das Cookie System von Borlabs fĂŒr WordPress. Es ist sehr einfach einzubinden und scheint eines der besten Systeme fĂŒr den deutschen Markt zu sein. Scripte werden geblockt und man kann die Cookie Scripte selber einbinden und dann dementsprechend in eine Kategorie einsortieren. So kann der Webseitenbesucher spĂ€ter selber entscheiden welches Tracking / Cookie er zulĂ€sst. 

Man bekommt das Cookie Plugin von Borlaps schon am 39 € im Jahr fĂŒr eine Webseite. Übrigens auf unseren Webseiten zum Mieten binden wir das Plugin immer mit ein ohne Zusatzkosten. Hier geht es zu Borlabs**